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Plex Hardware Empfehlung Intel NUC-Kit D34010WYK

Für Plex als Multimedia-Lösung unter 400 Euro benötigt man zunächst mal Hardware: Also einen Server, der genügend CPU-Power mitbringt, um alle Plex-Dienste bereitzustellen. Wie auf der Seite Was ist Transcoding und wie sind die Hardwareanforderungen? schon genau erklärt wurde, benötigt man für das Transcoding-Feature von Plex genügend Leistungsreserven, also entsprechend potente Hardware.

Die Wahl der passenden Hardware

Generell ist es empfehlenswert, mindestens einen i3 Prozessor an Board zu haben, um im Bedarfsfall Transcoding an einem Gerät nutzen zu können. Wenn man nicht allein im Haushalt ist und manchmal mehrere Clients gleichzeitig bedient werden wollen, kommt man um einen i5 Prozessor nicht herum. Bei den Clients gibt es natürlich auch Performance-Unterschiede, die primär mit der CPU-Power zusammenhängen. Die Rechenpower von einem Raspberry Pi reicht absolut aus, um als Plex-Client zu funktionieren, also ein Medium auszuwählen und abzuspielen. Allerdings ist die Bedienung insgesamt eher träge und es macht nicht wirklich Spaß durch die eigene Mediathek zu browsen – dafür sind die Anschaffungskosten sehr gering. Die Entscheidung für ausreichende CPU-Power spielt also eine sehr wichtige Rolle und sollte daher wohl überlegt sein.

Intel NUC-Kit als Hardware-Vorschlag für den Plex Media Server unter 400 Euro

Nach reichlicher Prüfung kann man zu dem Schluss kommen, über die Anschaffung eines Intel NUC-Kit mit i3 CPU nachzudenken.

Diese Empfehlung bietet ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis (Stand: März 2015). Die Zusammenstellung der Hardware ist auch für weniger erfahrene Plex-Freunde einfach nachzuvollziehen und erfordert keine tiefgehenden Skills.

Jedoch ist es keine Plug & Play Lösung, da man eine Festplatte und den Arbeitsspeicher extra kaufen und auch verbauen muss. Der NUC hat Produktabmessung von 114×100×34 mm und ist somit ungefähr halb so groß wie ein Apple Mac Mini.

Die nachfolgende Auflistung dient also als Vorschlag für Nutzer die bereit sind die nachfolgenden, mindestens benötigten Einzelkomponenten zu kaufen und zusammenzubauen. Hinweis: Die aufgelisteten Artikel wurden Anfang März 2015 zusammengestellt.

  1. Intel NUC-Kit mit i3 CPU *
  2. mSATA SSD von Samsung 120GB *
  3. 4GB RAM von Crucial CT51264BF160BJ *
    • Dieser Speicher steht auf der offiziellen Kompatiblitätsliste von Intel.
      • Wichtig: Das Intel NUC-Kit benötigt Low-Voltage Speichermodule, genauer gesagt DDR3L-RAM mit 1,35 statt 1,5 Volt.

Fazit

Der Intel-NUC ist leise im Betrieb, wertig verarbeitet, bietet eine ansprechende Leistung und Anschlußvielfalt. Im Vergleich ist der Apple Mac Mini als Hardwareempfehlung für einen Plex Media Server teurer als das hier vorgestellte Intel NUC-Kit. Dafür ist in der gestesten Apple Mac Mini Einsteigerversion ein Intel i5 Dual Core Prozessor, WLAN und Bluetooth mit an Board. Neben anderen Features, die für manche Nutzer vielleicht auch interessant sind, z.B. einfache Bedienung über die Apple Remote Fernbedienung.

Wenn man das Apple Ökosystem jedoch nicht so stark bewertet wie die zur Verfügung gestellte, reine Hardwareleistung, bietet das Intel NUC-Kit definitiv das bessere Preis-/Leistungsverhältnis, auch im Hinblick auf die Erweiterbarkeit.

Intel NUC-Kit D34010WYK

Intel NUC-Kit D34010WYK
9

Leistungsfähigkeit

9/10

    Betriebsgeräusch

    8/10

      Erweiterbarkeit

      9/10

        Wohnzimmertauglichkeit

        10/10

          Vorteile

          • - geringer Stromverbrauch
          • - relativ leise
          • - gutes Preis-/Leistungsverhältnis

          Nachteile

          • - zusätzliche Hardwarekomponenten benötigt
          • - kein Betriebssystem inklusive
          • - keine Plug & Play Lösung

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